Frank Fischer, der CEO der Shareholder Value Management AG, ist einer der bekanntesten deutschsprachigen Value Investoren. Mit seinem Flagschifffonds, dem Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen, verwaltet er über 3 Milliarden Euro. Wir hatten das große Vergnügen mit dem Value Investor, der auch regelmäßig seine Kolumne bei uns veröffentlicht, Mitte November 2018 in München interviewen zu können. Dort hat er im Rahmen des Fondsgipfel Station gemacht.

In unseren zwei Interviews konnten wir zum einen mehr über den Werdegang von Frank Fischer erfahren. Zum anderen gab uns Frank Fischer einen tiefen Einblick in seinen Maschinenraum. Denn seine Spielart des Value Investings hat viele Elemente der Behavioral Finance aufgenommen und in die eigene Strategie eingearbeitet.

Frank Fischer (Shareholder Value Management AG)
Frank Fischer (Shareholder Value Management AG)

Frank Fischer (Shareholder Value Management) über seinen Weg zum Value Investing

Frank Fischer war nicht immer Value Investor. Als Teenager kam er erstmals “neben Batman und Spiderman” mit der Aktie in Kontakt. Bis er dann Value Investor wurde, verging noch einige Zeit. Mit dafür verantwortlich waren Aktienclubs und Mentoren, wie Günter Weispfenning und Frank Linglohr. Über sie kam er mit den Konzepten des Value Investings in Berührung. Über Bücher und – und den damaligen Podcasts – Kassetten eignete er sich die Konzepte des Value Investings an.

Bis er sie beim Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen zum Einsatz bringen konnte, verging noch einige Zeit. Was in dieser Zeit geschah, erfährst du in diesem Video. Dort vermittelt dir Frank Fischer auch in spannender Art und Weise, wie er überhaupt mit dem Thema Stiftungen in Kontakt kam und wie er den Nachhaltigkeitsgedanken in seinem Fond integriert:

Wie nutzt der Fonds-Manager Frank Fischer Behavoiral Finance und Charttechnik in seinen Fonds?

Wenn man als Value Investor und Stock Picker manche Präsentationen im YouTube Kanal der Shareholder Value Management AG ansieht, ist man manchmal darüber erstaunt, welche Rolle Charts und das Sentiment bei der Analyse spielen. Genau deswegen haben wir Frank Fischer am Anfang unseres zweiten Interviews nach diesem Ansatz befragt. Die Gründe, warum er diese Methode als “logische Fortentwicklung des Value Investing Ansatzes” sieht, erfährst du in unserem Video.

Ebenso reden wir ab 15:15 über die Qualitätskriterien, die Frank Fischer bei der Unternehmensanalyse sucht – und auch das, was Unternehmen für ihn unattraktiv macht. Falsche Anreizstrukturen sind dabei ein Punkt auf der “Negativliste”. Auch deswegen hat sich der Value Investor vorgenommen die Regulierung für Aufsichtsräte zu reformieren. Was er dort genau vorhat, erfährst du am Ende dieses Videos:

Wie wurde Frank Fischer Value Investor? Der Fonds-Manager und Shareholder Value Management AG CEO im Interview

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