Axel Krohne ist ein durchaus ungewöhnlicher Investor. Denn er investiert dort, wo andere vielleicht noch nicht mal Urlaub machen: Für seinen Fonds, den Alexander von Humboldt UI Fonds, sucht er in Schwellenländern nach Unternehmen. Er investiert dabei unter anderem in kambodschanische Casinos, ägyptische Duty-Free-Shops und nigerianische und ugandische Banken, um seinen Anlegern attraktive Renditen zu bieten.

Axel Krohne sucht sich dabei bewusst Unternehmen, die von kaum einen anderen Analysten beobachtet werden. Die Länder in denen er Research macht, sind deswegen auch eher untypisch. So war er vor kurzem im Libanon oder in Usbekistan. Weitere seiner Reiseziele findest du in dieser Übersicht:

Auch deswegen war es für uns ein großes Vergnügen mit Axel Krohne im Januar 2019 in Stuttgart ein Interview führen zu können. Dieses Interview gliedert sich in drei Abschnitte. Ein Abschnitt wurde auf Deutsch geführt. Die beiden anderen in englischer Sprache.

„Und dann stiegen und stiegen alle Aktien…“

Als Investor in Schwellenländer ist Axel Krohne oft allein auf weiter Flur. Situationen, in denen er (fast) der einzige ausländische Investor ist, sucht er besonders. Dass dies auch zu verblüffendenden Situationen führen kann, hat er in Uganda erfahren. Dort hat er nämlich mit seinem Fonds einen Börsenboom ausgelöst. Wie genau das ablief, erfährst du in unserem ersten Video. Außerdem sprechen wir darin über seine Learnings aus Fehlern, den Ausschluss von Unternehmen und Ländern und seinen Weg zum Value Investing.

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Axel Krohne über das Investieren in Schwellenländern, wie Russland oder Nigeria

Im zweiten Abschnitt unseres Interviews haben wir uns mit Axel über seine Strategien beim Investieren in Schwellenländern unterhalten. Wir haben darüber gesprochen warum er nicht in Indien oder China investiert, erfahren wie er in Russland vorgeht und gelernt, warum er in Schwellenländern vor allem auf die Topunternehmen setzt. Außerdem hat er uns Auskunft über Aktienrückkäufe und Aktivismus in Schwellenländern gegeben:

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„Ich bin der Master of Disaster“

Krisen üben auf den Value Investor Axel Krohne eine starke Anziehung aus. Denn dann kann er Unternehmen finden, die sehr preiswert bewertet sind. Deswegen reist er auch bewusst in Länder, die gerade eine Krise durchmachen oder durchgemacht haben.

Außerdem haben wir uns in diesem Abschnitt unseres Interviews über den typischen Ablauf eines Jahres des Value Investors unterhalten. Zudem gab uns der Fondsmanager Einblicke in seine Qualitätskriterien für Unternehmen und die Wichtigkeit von Dividenden bei Schwellenländerinvestments. Auch sprachen wir über Währungen und die Bedeutungen für seinen Fonds.

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Disclaimer: Wir halten keine Anteile an den von Axel Krohne genannten Unternehmen oder seinem Fonds. Bitte beachte auch unseren Disclaimer.

Value Investing in Schwellenländern? Experte Axel Krohne im Interview
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2 thoughts on “Value Investing in Schwellenländern? Experte Axel Krohne im Interview

  • 15. September 2019 um 12:13
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    HalloTilman vom valueinvesting kanal. Deine Beiträge sind sehr interessant, auch wenn ich mich in der Finanzinsider Begriffswelt nicht gut auskenne. Vieleicht könntest du ein erklärendes Glossar anfügen.
    Liebe Grüsse deine Mutter

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    • 26. September 2019 um 17:44
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      Danke Mama! Ich schau mal was sich machen lässt 🙂

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