Die Veränderungen in der Energieproduktion und -speicherung sind massiv: Die Preise sowohl für Batterien als auch für Strom aus Erneuerbaren Energien sind sehr stark gesunken. Es zeichnet sich ab, dass hier noch mehr möglich ist – und ein deutsches Unternehmen hier eine führende Rolle spielen könnte.

Was ist bisher geschehen?

In seinem Vortrag beim Berlin Green Investment Summit hat Jochen Wermuth aufgezeigt, welcher Weg bereits bei den Kosten für Solarenergie zurückgelegt wurde. Die Kosten für eine MWh, die Solar erzeugt wird, sind massiv gefallen:

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Auch bei den Batterien ist die Dynamik stark. Insbesondere in China werden ungemein starke Kapazitäten geschaffen, wie Dr. Hendrik Leber eindrucksvoll erläutert:

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Weitere Kostensenkungen durch innovative Produkte möglich

Aber der Markt entwickelt sich dynamisch weiter. Am Horizont zeichnen sich schon weitere innovative Entwicklungen ab, die Solar- und Batterietechnologien noch wettbewerbsfähiger machen könnten. Auf dem Berlin Green Investment Summit konnte ich drei dieser Unternehmen kennen lernen, die an spannenden Technologien arbeiten.

NexWafe: Solarenergie 20-30% preiswerter

Eines das Freiburger Unternehmen NexWafe, das ein Spinoff des Frauenhofer Instituts ist. NexWafe schafft es durch Innovationen in der Waferproduktion 50% des CAPEX, sowie Ressourcen und CO² einzusparen. Außerdem könnten die Wafer von NexWafe deutlich flexibler eingesetzt werden und ermöglichen neue Anwendungsfelder. Laut Stefan Reber kann die Technologie von NexWafe 20-30% pro Solar erzeugter kWh einsparen.

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XNRGI: Batterien aus Halbleiterfabriken mit -90% CAPEX

Das zweite Unternehmen, dessen Präsentation bei mir bleibenden Eindruck hinterlassen hat, ist XNRGI. XNRGI hat eine neue Technologie zur Batterieherstellung entwickelt, die es ermöglicht Batterien auf Basis der von Halbleiterproduktionsprozessen herzustellen.

Was ist daran so spannend? Mit dieser Technologie muss man gar keine Batteriefabriken mehr bauen, sondern kann – ähnlich wie Apple – auf die Produktionskapazitäten bestehender Halbleiterproduzenten zurückgreifen. Das kann zu sehr starken Kosteneinsparungen führen. In seiner Präsentation spricht Paul Sidlo von bis zu 90% CAPEX Einsparungen.

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Jeremy Grantham’s Investment: Doppelt so leistungsfähige Batterien

Aber auch Jeremy Grantham hat vor kurzem über eines seiner Investments gesprochen, dass ein Quantensprung für die Batterietechnologie sein kann. Die Batterien der Firma, deren Namen er leider nicht genannt hat, sind nicht entzündlich und doppelt so leistungsfähig wie aktuelle Batterien. Man kann damit also entweder bei gleicher Leistung 50% des Gewichts einsparen oder bei gleichem Gewicht die Leistung verdoppeln.

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Greenstone: Digital disruptiver Energieversorger

Innovationen im Energiesektor gehen über die Energieproduktion hinaus. Die Berliner Firma Greenstone arbeitet an der digitalen Disruption des Versorgergeschäfts. Mit ihrer digitalen Technologie wollen sie 10x effizienter sein als die alten Energieversorger, die mit ihrem klassischen Geschäft Probleme mit den flexiblen Bedürfnissen der Erneuerbaren Energien haben.

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Fazit: Es gibt ein ungemeine Dynamik bei den Kosten für Solar und Batterien

Noch gibt es zahlreiche Hürden für die Technologien der hier vorgestellten Unternehmen zu überwinden. Wenn sie es aber in den Markt schaffen, könnten sie die Kosten für Solar und Batterien noch einmal deutlich senken. Damit hätten sie massiven Impact auf unsere Energielandschaft und würden den Trend fallender Kosten weiter fortführen.

Kosten für Solar
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