In der 15. Folge des Gut Investieren Podcasts sprechen wir mit Axel Krohne über die Frage, wie lange er braucht, um eine Investmententscheidung zu treffen.

Was uns beeindruckt hat, ist die Geschwindigkeit mit der Axel Investmententscheidungen trifft. Eine Kernaussage von ihm ist: „Umso länger ich über eine Investmententscheidung nachdenken muss, umso unwahrscheinlicher wird, dass ich je investiere.“ Normalerweise braucht er nicht mehr als drei Stunden. Anschließend schläft er noch einmal eine Nacht über seine Entscheidung und gibt dann die Order auf. Dabei verlässt er sich nicht auf die Meinung von Dritten und hält entsprechend wenig von Analystenreports und Börsenbriefen. Voraussetzung für diesen Stil ist ein sehr gutes Wissen über viele Unternehmen und Branchen. Die Intuition, Investmententscheidungen innerhalb eines Tages zu treffen, die auch Warren Buffett schon mal genannt hat, kommt nachdem man sich 1000 Unternehmen angeguckt hat. Bei einer Investment These versucht Axel immer diese zu falsifizieren – also Gründe zu suchen, nicht zu investieren. Wenn es diese nicht gibt, dann wird gekauft. Für die Grundthese reichen ihm einige wenige Zahlen zum Unternehmen aus, wie z.B. die Eigenkapitalrendite oder der Cashflow. Dieses Vorgehen passt auch zu seinen Aussagen, die wir in der Folge „Welche Quellen verwenden die Profis bei der Aktienanalyse?“ gehört haben.

Wie lange braucht ein Profi für die Aktienanalyse? Mit Fondsmanager Axel Krohne
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