Open Space ist die zentrale Methode für unsere Value Investing Konferenz ValueWeekend. Die Open Space Methode ermöglicht uns selbstständiges, interessengeleitetes und flexibles Zusammenarbeiten. Auf dieser Seite stellen wir dir Open Space vor.

Open Space: Eine kleine Einführung
  • Zu Beginn der Veranstaltung entscheiden wir selbst, woran wir arbeiten.
  • Im Rahmen des Themas Value Investing entwickeln wir unsere Tagesordnung und Vorgehensweise selbst. Es gibt keine vorgegebene, von anderen entwickelte Tagesordnung.
  • Wir moderieren, leiten, entscheiden, priorisieren und füllen unsere Prozesse inhaltlich selbst.
  • Nur das, was wirklich dran ist, bearbeiten wir.
  • Wir arbeiten in Anliegengruppen, deren Größe, Zusammensetzung, Arbeitsweise und Dauer wir selbst bestimmen.
  • Arbeitsergebnisse und Verabredungen aus den Anliegengruppen protokollieren wir laufend. Aus den Arbeitsergebnissen entsteht eine Dokumentation, die alle erhalten.
  • Um sich wirksam einzubringen und zu profitieren, ist deine Anwesenheit über den ganzen Zeitraum erforderlich. Du kannst mit Überraschungen und Spaß an der Arbeit rechnen.
Videos zur Open Space Methode
Deutschsprachige YouTube Playlist

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FAQ zur Open Space Methode
Warum nutzen wir die Open Space Methode?

Wir haben im Austausch mit anderen Value Investoren immer wieder gelernt, wie wenig wir wissen und wie gut es ist von anderen zu lernen und sich im Austausch selbst zu reflektieren. Bei vielen Konferenzen haben wir großartige Vorträge gehört. Aber der Austausch untereinander kam uns meist etwas zu kurz. Open Space dagegen setzt viele Anreize und Raum zum Austausch. Open Space ist das „organisierte Pausengespräch“.  Alle können in diesem Format ihr Wissen und Können dort einbringen, wo es am wirkungsvollsten ist. Als Value Investing Community ist uns das besonders wichtig. Open Space bietet einen guten Rahmen, um dein Interesse und Anliegen einzubringen.

Was ist der Rahmen im Open Space?

Open Space MethodeOpen Space hat diese vier Regeln, ein Gesetz und eine Ermahnung.

Die Regeln sind:

  1. Die da sind, sind genau die Richtigen.
  2. Was auch immer geschieht, geschieht.
  3. Es fängt an, wenn die Zeit reif ist.
  4. Vorbei ist vorbei. Nicht vorbei ist nicht vorbei.

Das Gesetz ist das Gesetz der Mobilität: „Ich ehre die Gruppe mit meiner Abwesenheit, wenn ich weder etwas lernen noch beitragen kann.“ Folgen wir dem Gesetz, schaffen wir im Open Space Setting zwei Figuren: die Biene und den Schmetterling.

  • Bienen „summen“ zwischen den Anliegengruppen herum. Sie sind befruchtender Informationsbote zwischen den Gruppen.
  • Schmetterlinge stehen für die Ruhe und das Verweilen. Sie sind ein Zentrum der Inaktivität. Sie sind oft dort zu finden, wo wenig geplant ist (z.B. am Büffet). Durch die Inaktivität kann oft Neues und Unerwartetes entstehen.

Die Ermahnung ist: Augen auf! Mit Überraschungen ist zu rechnen.

Welche Phasen gibt es im Open Space?

Es gibt drei Phasen:

  1. Einführung in die Open Space Methode
  2. Erstellung einer Anliegenwand und der Marktplatz
  3. Die Arbeit in den Anliegengruppen in den jeweiligen Anliegenphasen
Wie entsteht die gemeinsame Agenda für den Open Space?

Das Oberthema – in unserem Fall Value Investing – und ein vorgeschlagener Zeitrahmen bieten im Open Space die grobe Orientierung für die Agenda. Du und die anderen Teilnehmenden bestimmen die weiteren Elemente der Agenda selbst. Das geschieht in zwei Schritten:

  1. In einem ersten Schritt sammeln wir dafür deine und die Anliegen der anderen Teilnehmenden zum Thema Value Investing. Alle haben dabei die Möglichkeit ihre Anliegen kurz vor der Gruppe vorzustellen. In dieser Phase findet auch eine erste Festlegung für Zeit und Ort statt. Es entsteht ein Entwurf für eine gemeinsame Agenda.
  2. Im nächsten Schritt kommen alle Teilnehmenden auf dem „Marktplatz“ zusammen. Dort können alle durch eine Namenseintragung ihr Interesse an den Anliegen bekunden. Außerdem wird zwischen den Einbringenden der Anliegen beispielsweise über Zeiten, Orte und Themenzuschnitte verhandelt.

Am Ende des Prozesses steht eine Agenda für den Tag. Da das ValueWeekend eine zweitägige Konferenz ist, gibt es diesen Prozess sowohl am Samstag als auch am Sonntag. Auch nach Abschluss dieses Prozesses können noch weitere Anliegen eingebracht werden.

Wie kannst du dein Anliegen einbringen?

Dein Anliegen hat in der Anliegenphase des Open Space seinen Raum. Das ValueWeekend ist so geplant, dass du dein Anliegen vor Ort einbringen kannst. Dazu ist die Erstellung der Anliegenwand und der Marktplatz da. Somit wird die Agenda des Tages erst gemeinsam in der Gruppe entstehen.

Es ist durchaus hilfreich, wenn du bereits im Vorfeld etwas erarbeitet hast. Es ist aber auch in Ordnung, wenn du ohne ausgearbeitetes Anliegen zum Weekend kommst und/oder dein Anliegen erst vor Ort entsteht. Spontane und vorher ausgearbeitete Ideen sind in diesem offenen Format gleichermaßen willkommen.

Was passiert in den Anliegenphasen?

Die Anliegengruppen fangen wir auf Basis der Regeln, der Ermahnung und des Gesetzes der Mobilität an zu arbeiten. Du suchst dir deine Anliegengruppe. Dort bearbeitest du  selbstständig gemeinsam mit den anderen das Anliegen. Einzige und wichtigste Vorgabe ist dabei die Sicherung der Ergebnisse durch ein Protokoll.

Wie werden die Ergebnisse gesichert?

Jede Anliegengruppe hat die wichtige Pflicht ein kurzes und knackiges Ergebnisprotokoll zu erstellen. Es soll das das Anliegen, die Teilnehmenden, den Ort und die wichtigsten Punkte der Debatte festhalten.

Jede Anliegengruppe hat die Pflicht ein Protokoll zu erstellen. Beim ValueWeekend verfassen wir die Protokolle idealerweise direkt digital in unserem internen Bereich (in OneNote). Dort stehen dir die Protokolle live zur Verfügung. Du kannst jederzeit die Diskussionen in den anderen Anliegengruppen nachlesen. Bei Interesse bist du eingeladen andere Teilnehmende zur Diskussion in ihrer Anliegengruppe zu befragen. Gerne kannst du auch noch nach dem ValueWeekend Ergänzungen zu den Protokollen vornehmen. Falls du analog produktiver bist, stellen wir dir auch Protokollvorlagen auf Papier zur Verfügung. Diese stellen du oder wir dann später im internen Bereich (in OneNote) für alle digital zur Verfügung.

Was passiert, wenn es eine Anliegengruppe gibt und nur der Einbringende ist da?

Es gibt drei Möglichkeiten:

  1. Warten.
  2. Sich selbst den Raum für das Thema nehmen und das Thema für sich selbst strukturieren. Das kann sehr hilfreich sein.
  3. Das Gesetz der Mobilität nutzen und einen anderen Ort suchen, um produktiv zu sein.

 

Links zur Open Space Methode

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